
INFO
Das menschliche Hörempfinden
Wir hören nicht alle Frequenzen mit der gleichen Lautstärke Bei gleicher physikalischer Intensität gilt:
- Der Bereich von 1 4 kHz erscheint lauter.
- Bässe und Höhen erscheinen leiser.
Bei niedriger Lautstärke ist das Ohr für Bässe noch unempfindlicher Beispiel:
- Bei 40 dB erscheint ein Ton von 60 Hz fast nicht existent.
- Bei 90 dB wird derselbe Ton von 60 Hz sehr gut wahrnehmbar.
Dies erklärt den
„Loudness“ Befehl bei älteren Stereoanlagen: Er diente dazu, die Kurve bei niedriger Lautstärke zu kompensieren (durch Anheben von Bässen und Höhen).
💡 Merksatz:
Fletcher-Munson-Kurven
Das menschliche Ohr hört nicht linear! Bei gleicher physikalischer Lautstärke
(dB) werden mittlere Frequenzen (1 4 kHz) als am lautesten empfunden. Bässe und Höhen müssen bei leisen Pegeln deutlich angehoben werden, um gleich laut zu wirken.
Ultraschall liegt ausserhalb des hörbaren Bereichs, kann aber durch seine extrem schnellen Schwingungen trotzdem zum Schneiden, Schleifen und Bearbeiten harter Materialien genutzt werden. Die Amplitude beschreibt dabei, wie weit das Werkzeug bei jeder Ultraschall-Schwingung ausgelenkt wird und bestimmt die Stärke des Materialabtrags
Amplitude = maximale Auslenkung einer Schwingung
Bei USM bedeutet das:
- Das Werkzeug schwingt 20.000 40.000 Mal pro Sekunde.
- Die Amplitude (z. B. ±5 10 µm) gibt an, wie weit es bei jedem Schwingungsimpuls bewegt wird.
- Grosse Amplitude → stärkeres Materialabtragen
- Kleine Amplitude → feinere, präzisere Bearbeitung