« Schallabsorption von Baumaterialien

Schallabsorption im Hochbau Materialien, Wirkung und Berechnung

Material
Beschreibung
Beobachtung im Bau
Ergebnis / Absorption ca.
Material
Akustikdecke (Mineralfaser)
Beschreibung
Lochplatten oder Platten mit mineralischer Fasereinlage.
Beobachtung im Bau
Häufig in Schulen, Büros und Hörsälen.
Ergebnis / Absorption ca.
Schallabsorptionsgrad α ≈ 0.70 0.95
Material
Holz gelocht mit Akustikvlies
Beschreibung
Gelochte Holzpaneele mit dämmender Rücklage.
Beobachtung im Bau
Wirkt dekorativ und schallabsorbierend.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.50 0.85
Material
Beton roh (sichtbeton)
Beschreibung
Massives, hartes Material ohne Poren.
Beobachtung im Bau
Reflektiert Schall stark, kaum Absorption.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.01 0.05
Material
Gipskarton glatt
Beschreibung
Übliche Innenverkleidung ohne Lochung.
Beobachtung im Bau
Reflektiert Schall, geringe Absorption.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.05 0.10
Material
Gipskarton gelocht
Beschreibung
Perforierte Gipsplatten mit Mineralwolle dahinter.
Beobachtung im Bau
Deutlich bessere Raumakustik.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.45 0.75
Material
Teppichboden
Beschreibung
Textiler Bodenbelag mit strukturierter Oberfläche.
Beobachtung im Bau
Reduziert Trittschall und Nachhall deutlich.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.30 0.60
Material
Vorhang schwer (Theaterstoff)
Beschreibung
Dicke, schwere textile Behänge.
Beobachtung im Bau
Flexibler Schallschutz, abhängig von Faltenwurf.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.40 0.70
Material
Glas
Beschreibung
Glatte, harte Oberfläche.
Beobachtung im Bau
Fast keine Absorption, starke Reflexion.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.02 0.05
Material
Holz massiv glatt
Beschreibung
Unbehandeltes Holz ohne Perforation.
Beobachtung im Bau
Etwas besser als Beton, aber gering.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.05 0.15
Material
Mineralwolle offen
Beschreibung
Poröses Dämmmaterial, offenliegend.
Beobachtung im Bau
Sehr gute Schallabsorption durch Fasern.
Ergebnis / Absorption ca.
α ≈ 0.80 1.00
💡 Merksatz:
Absorption wird mit dem Schallabsorptionsgrad α berechnet: α = absorbierte Schallenergie / auftreffende Schallenergie. Je näher α an 1, desto mehr Schall wird absorbiert. Wichtig sind Material, Oberfläche, Dicke, Luftschicht dahinter und Frequenzbereich.